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10 Dinge, die du über PET-Flaschen wissen solltest

Der Schluck aus der Plastikflasche bekommt einen ganz üblen Nachgeschmack, wenn man sich die Fakten dazu auf der Zunge zergehen lässt. Achtung: Dieser Beitrag kann den dringenden Wunsch auslösen, zukünftig ganz auf PET zu verzichten!

1. PET-Flaschen bilden gigantische Müllinseln in den Meeren.

Aktuell belasten rund 150 Millionen Tonnen Plastik unsere Weltmeere. Sollte die Entwicklung in diesem Tempo voranschreiten, gibt es im Jahr 2050 mehr Kunststoff als Fische im Meer! Die Menge des an der Wasseroberfläche treibenden Plastikmülls ist schon heute so groß, dass sie vom Weltraum aus in Form riesiger Müllteppiche zu erkennen ist. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs, denn 70 % des Mülls sinken auf den Meeresboden. PET-Flaschen sind ein wesentlicher Teil dieser gigantischen Umweltverschmutzung.

Mehr erfahren: WWF Deutschland, Global2000

2. In Deutschland fallen jährlich so viele Plastikflaschen an, dass sie übereinander gestellt 16 Mal von der Erde bis zum Mond reichen würde.

Und auch in Österreich ist die Situation nicht besser: Nur in 5 % der Haushalte fällt kein Müll durch Plastikflaschen an.

Mehr erfahren: DerStandard, Deutsche Umwelthilfe

3. Die Recycling-Quote von PET sinkt.

Gerade in Österreich ist die Mehrwegquote bei Getränkeflaschen in den letzten Jahren rapide gefallen. Lag diese vor 15 Jahren noch bei 70%, ist sie aufgrund fehlender politischer Maßnahmen auf ca. 30% zurückgegangen. Um die Recyclingquote von PET-Flaschen ist es nicht besser bestellt: Lediglich 28 % werden wiederverwendet. Auch Deutschland kennt die Einwegproblematik: Würde man die verbrauchten Einwegflaschen nebeneinanderstellen, wäre die Fläche der Großstadt Kassel unter einem Müllberg begraben.

Mehr erfahren: Global 2000, Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien, Deutsche Umwelthilfe

4. PET enthält häufig Zusatzstoffe wie UV-Stabilisatoren und Flammschutzmittel.

Bei der Herstellung von PET kommen Substanzen zum Einsatz, die Augen und Atemwege reizen. Es gibt auch Hinweise auf leicht überhöhte Krebsraten in Zusammenhang mit der PET-Produktion. Zudem benötigt die PET-Produktion häufig Schwermetalle als Katalysatoren. Diese gelangen nur allzu oft in die Umwelt.

Mehr erfahren: Greenpeace Österreich

5. PET-Herstellung: Häufig durch Antimonverbindungen mit östrogener Wirksamkeit.

Bei der Herstellung von PET kommt häufig Antimon als Katalysator zum Einsatz. Dies ist ein Element, dem östrogene Wirksamkeit zugesprochen wird. In Mineralwasser aus PET-Flaschen wurden Konzentrationen von bis zu 2 Mikrogramm Antimon pro Liter nachgewiesen. Diese Menge liegt zwar unter dem erlaubten Grenzwert für Lebensmittel, sollte aber nicht kleingeredet werden.

Mehr erfahren: Bundesinstitut für Risikobewertung

6. Rund ein Drittel des weltweit erzeugten Kunststoffs fließt in die Herstellung von Verpackungen.

Auch die PET-Flasche trägt Schuld daran, dass dieser Anteil so hoch ist: Allein in Deutschland werden pro Jahr 17 Milliarden Plastikflaschen verbraucht.

Mehr erfahren: Deutsche Umwelthilfe

7. Bei Temperaturen über 21°C kann sich Acetaldehyd aus PET-Flaschen lösen.

Die Stiftung Warentest kam bei der Untersuchung von 30 Mineralwasser-Sorten zum Ergebnis: In einem Drittel der untersuchten Proben sind hohe Mengen an Acetaldehyd nachzuweisen. Dies ist ein Stoff, den PET-Flaschen abgeben und dessen mögliche krebsfördernde Wirkung aktuell von der Wissenschaft untersucht wird. Die Mengen werden zwar als nicht gesundheitsgefährdend beschrieben, der negative Einfluss auf den Geschmack eines Getränks ist aber nachgewiesen.

Mehr erfahren: Plastic Planet, Wirtschaftswoche

8. Jährlich verenden etwa 100.000 Meeressäuger qualvoll an Plastikmüll

Rund eine eine Million Seevögel ist von der Gefahr bedroht, Plastikteile mit Nahrung zu verwechseln. Insgesamt sind rund 270 verschiedene Tierarten von Plastikmüll im Meer beeinträchtigt.

Mehr erfahren: Bund, Oceana

9. Für den Abbau einer PET-Flasche braucht die Natur rund 22 Mal länger als für den Abbau einer Plastiktüte.

Wenn wir eine PET-Flasche achtlos wegwerfen, dauert es 450 Jahre, bis sie auf natürlichem Wege zersetzt ist. Selbst der Umweltsünder Blechdose braucht weniger als halb so lang für den Abbau!

Mehr erfahren: Umweltbundesamt, Global2000

10. Die Herstellung von Plastikflaschen verschlingt allein in Deutschland 665.000 t Rohöl pro Jahr

Für die Herstellung eines Kilo PET braucht man rund 1,9 Kilo Erdöl. Da bei vielen Recycling-Verfahren immer wieder neues PET zugeführt werden muss, ist das Problem der Ressourcenverschwendung auch im Falle einer Wiederaufbereitung nicht gelöst.

Mehr erfahren:  Verpackungsbarometer

Hat dich das ebenso wie uns überzeugt, dass PET nicht der Stoff ist, aus dem wir unsere Zukunft bauen sollten? Dann unterstütze unsere Petition!

 

Sandra Bittmann

Author Sandra Bittmann

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